Stichwort Schulden
| Unternehmensinsolvenzen |
2010 |
2009 |
Veränderung |
| Eröffnete Insolvenzen |
3.522 |
3.741 |
- 5.9% |
Nicht eröffnete Insolvenzverfahren (mangels kostendeckenden Vermögens) |
2.854 |
3.161 |
- 9.7% |
| Gesamtinsolvenzen |
6.376 |
6.902 |
- 7.6% |
| Geschätzte Insolvenzverbindlichkeiten in EUR |
4.7 Mrd. |
4.0 Mrd |
+ 17.5% |
Die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten dürfen nicht mit den tatsächlichen Verlusten aus Insolvenzen gleichgesetzt werden. Zu berücksichtigen sind Quotenzahlungen im Rahmen von Ausgleichen und Zwangsausgleichen, Ausschüttungen aus Verwertungen von Konkursmassen sowie Sonderrechte aufgrund von Aus- und Absonderungsrechten.
| |
2010 |
2009 |
Veränderung |
| Aussergerichtliche Verfahren |
15 |
28 |
- 46.4% |
| Betroffene Dienstnehmer |
24.000 |
28.100 |
- 14.6% |
| Betroffene Gläubiger |
80.400 |
107.800 |
- 25.4% |
| Privatkonkurse |
2010 |
2009 |
Veränderung |
| Eröffnete Schuldenregulierungsverfahren |
9.028 |
9.007 |
+ 0.2% |
| Geschätzte Insolvenzverbindlichkeiten |
1.223 Mio. |
1.120 Mio. |
+ 9.2% |
Datenquelle: Insolvenzstatistik 2010 Kreditschutzverband - KSV 1870 Wien
Gründe für Überschuldung
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Arbeitslosigkeit
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Scheidung
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Missglückte Geschäftsgründung
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Einfachere Finanzierungsmöglichkeiten (Leasing,...)
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Selbstbewusstseinserlangung durch Konsum
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Konsumzwang durch Werbung / neue Trends
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Kaufkontrollprobleme, Kaufsucht
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Familiäres Umfeld
Der "typische" Schuldner
Den "typischen" Schuldner gibt es nicht mehr. Es ist nicht der verwahrloste Langzeitarbeitslose, der seit Jahren von der Sozialhilfe lebt. Die Schuldenfalle kann immer und überall zuschnappen. Meist dann, wenn man es nicht erwartet. Und doch, Schulden sind ein Produkt einer falschen oder sorglosen Finanzplanung und kündigen sich meist im Voraus an. Leider werden die Anzeichen oft nicht wahrgenommen.