Erfolgsgeschichte: Essener Verkehrs-AG

 

Die Essener Verkehrs-AG (EVAG) betreibt mit rund 1.780 Mitarbeitern und 140 Schienenfahrzeugen sowie 220 Omnibussen den öffentlichen Personennahverkehr im Gebiet der Stadt Essen und benachbarter Ruhrgebietskommunen und sichert so im Auftrag der Stadt die Mobilität der Bürger. Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Kommunen ist die EVAG, wie alle anderen kommunalen Unternehmen auch, gezwungen, kostendeckender zu arbeiten.

"Unsere Wahl fiel auf Intrum Justitia, die uns mit ihrem Angebot, unsere zahlungsgestörten Forderungen monatlich revolvierend aufzukaufen, einen rentablen Weg aufgezeigt hat", so Peter Tinz

Die EVAG sieht sich neben gestiegenen Preisen für Diesel und Fahrstrom, die das Unternehmensergebnis in den vergangenen Jahren stark belastet haben, auch mit der seit Jahren stetig sinkenden Zahlungsmoral der Bürger konfrontiert. "Als Folge verzeichnen wir bereits seit Jahren eine wachsende Zahl an Schwarzfahrern oder Personen, die ihr Abonnement nicht mehr zahlen", so Peter Tinz, Leiter Finanzen bei der EVAG. Den Verkehrsbetrieben entstehen beim Erschleichen von Leistungen erhebliche Verluste - teils in Millionenhöhe. Stärkere Kontrollen drücken zwar die Schwarzfahrerquote, lösen das Problem jedoch nicht vollständig.  Aus notorischen Schwarzfahrern werden "Graufahrer". Das heisst, sie kaufen sich das billigste Ticket, zeigen es dem Fahrer beim Einstieg und fahren damit längere Strecken.

"In dem von uns angesprochenen Bereich der Schwarzfahrer und Abonnenten gehts es ausschliesslich um Kleinstforderungen zwischen 30 und 100 Euro, deren Bearbeitung angesichts der geringen Größe durch die EVAG nicht wirtschaftlich zu betreiben ist", erläutert Peter Tinz. "Dennoch ist die Nachverfolgung dieser Forderungen nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, sondern auch als Abschreckungseffekt gerade im Segment der Schwarzfahrer von immenser Bedeutung. Was lag also näher, als einen externen Dienstleister mit der Bearbeitung zu beauftragen. Unsere Wahl fiel auf Intrum Justitia, die uns mit ihrem Angebot, unsere zahlungsgestörten Forderungen monatlich revolvierend aufzukaufen, einen rentablen Weg aufgezeigt hat", so Peter Tinz weiter. "Neben der Generierung höherer Erlöse, konnten wir ausserdem unsere internen Kosten erheblich senken. Die langjährige Erfahrung der Intrum Justitia im Kauf von Forderungen sowie der partnerschaftliche und professionelle Umgang sprechen für die Zusammenarbeit, die wir seit 2003 erfolgreich praktizieren", schliesst Peter Tinz.

 Zur Website der Essener Verkehrs-AG

Quelle: Kundeninterview aus dem Intrum Magazine 04/2009