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European Consumer Payment Report 2015

Knapp 60% der Befragten kommt nicht mit dem monatlichen Geld aus.

Intrum Justitia publiziert zum dritten Mal den Consumer Payment Report Österreich sowie den European Consumer Payment Report. Die Studien zeigen, wie Menschen in Österreich und ganz Europa mit ihren persönlichen Finanzen kämpfen.

Als finanzielle Hauptsorgen werden Steuerlast, Ausbildungskosten der Kinder, Lebensmittelpreise, Mietkosten sowie Kosten für medizinische Versorgung und Treibstoff genannt.

Wie die Europäer und im Speziellen die ÖsterreicherInnen mit dem Thema Geld umgehen, zeigt die aktuelle Studie von Intrum Justitia. Hierzu wurden im August und September 2015 europaweit mehr als 22.000 Männer und Frauen ab 15 Jahren befragt. Alle TeilnehmerInnen sind ganz oder teilweise für ihre persönlichen Finanzen bzw. ihren Haushalt zuständig.

Österreich: Bei jedem 2. Österreicher führt die hohe Steuerlast zu finanziellen Problemen

Die österreichweite Umfrage macht deutlich, dass insgesamt knapp 60% der Befragten gar nicht mit ihrem Geld über die Runden kommen. 39% der befragten ÖsterreicherInnen gaben zu, dass sie in den letzten 12 Monaten einzelne Rechnungen nicht fristgerecht bezahlen konnten: als häufigster Grund wurde Nachlässigkeit angeben mit knapp 63%.

Laut der Umfrage sind in Österreich die häufigsten Ursachen für finanzielle Probleme die Steuern (52%), der Benzinpreis (49%), Kosten für medizinische Betreueung (48%), Kosten für Lebensmittel (47%), gefolgt von den Ausbildungskosten der Kinder (45%).

Wille zum Sparen & der richtige Umgang mit Geld von Klein an

Weiters zeigt die Studie aber auch, dass zwei Drittel der Befragten ÖsterreicherInnen jeden Monat rund 200 Euro zur Seite legt. Als Grund fürs Sparen gaben rund 70% der Befragten an, dass sie das Geld für vorhersehbare Ausgaben auf die hohe Kante legen, sowie für Reisen und Urlaube (41%).

Auffallend ist, dass den Befragten der richtige Umgang mit Geld bereits im Kindesalter eingetrichtert werden soll. Mehr als 80% versuchen, ihren Kindern den richtigen Umgang mit Geld beizubringen. Knapp ebensoviele Österreicher und Österreicherinnen möchten, dass die Kinder in der Schule mehr über das Verwalten der Haushaltsfinanzen lernen.

"Die Studie zeigt deutlich, dass die Menschen vor allem aufgrund der hohe Fixkosten, besonders durch die Steuerlast, in einer finanziell angespannten Situation sind. Der Wille zum pünktlichen Zahlen ist mehrheitlich gegeben. Positiv fällt auf, dass die Befragten angaben, dass den Kindern bereits der richtige Umgang mit Geld gelehrt werden soll. Ich glaube, dass das der richtige Ansatz ist - früh zu lernen, mit Geld sorgsam umzugehen. Hier sollten die Schulen mithilfe des Staates noch mehr Aufklärungsarbeit leisten", erläutert Mag. Wolfgang Teller, Managing Director von Intrum Justitia Österreich.

Zu den Ergebnissen

Über Intrum
Intrum Justitia ist das in Europa führende Unternehmen für Dienstleistungen im Bereich Credit Management Services und Inkasso und ist unter anderem Mitglied des Inkassoverbandes Österreich (IVÖ). In Österreich ist Intrum Justitia seit 1995 tätig. Die MitarbeiterInnen servicieren über 1.000 Kunden in unterschiedlichsten Branchen. Die damit verbundenen Zahlungserfahrungen dienen nicht nur den Partnern in Österreich, sondern sie ermöglichen die Erstellung breit angelegter europaweiter Studien, welche der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Über den European Consumer Payment Report
Der European Consumer Payment Report wird heuer zum dritten Mal als Monitoring-Instrument publiziert. Als "Katalysator für eine gesunde Wirtschaft" macht es sich Intrum Justitia zur Aufgabe, regelmäßig den Puls von mehr als 10.000 KonsumentInnen in Europa zu fühlen. Ziel ist, ein besseres Verständnis bezüglich des Konsumverhaltens zu entwickeln, wenn es um die Zahlung von Produkten und Dienstleistungen geht. Die Daten im European Consumer Payment Report basieren auf den Resultaten einer externen Online-Umfrage, die durch das strategische Marktforschungsunternehmen Trendbox durchgeführt wurde.