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Intrum Justitia unterstützt die UN-Initiative Global Compact

Eine gesunde und nachhaltige Wirtschaft ist das Ziel der Corporate Social Responsibility (unternehmerische und gesellschaftliche Verantwortung) von Intrum Justitia. Die Teilnahme an der UN-Initiative Global Compact war der jüngste Schritt bei diesen Bemühungen.

Intrum Justitia unterzeichnete am 19. April das Übereinkommen der Initiative Global Compact der Vereinten Nationen. Intrum Justitia verpflichtet sich, mit dieser Unterschrift ihre Betriebsabläufe auf die zehn Grundsätze bezüglich Menschenrechten, Arbeitsrechten, Umweltschutz und Anti-Korruption auszurichten sowie einen jährlichen Fortschrittsbericht einzureichen, in dem erläutert ist, wie das Unternehmen diese Grundsätze befolgt.     

„CSR und Nachhaltigkeit sind schon seit langem ein Schwerpunkt für Intrum Justitia und die Teilnahme an der Initiative Global Compact war ein logischer Schritt bei diesen Bemühungen. Ich glaube, wir sind das erste bedeutende Unternehmen in unserem Industriezweig, das dies getan hat“, erläutert Annika Billberg, Leiterin der Abteilung Sales, Marketing and Communications bei Intrum Justitia.

Angesichts der Art der Geschäftstätigkeit besteht das Hauptziel der CSR darin, zu einer stabilen Wirtschaft für alle Menschen und Unternehmen gleichermassen zu sorgen. Zusätzlich hat Intrum Justitia Richtlinien und Anleitungen entwickelt, die dazu dienen, die Umweltauswirkungen ihrer Betriebsabläufe so gering wie möglich zu halten, indem dazu angehalten wird, Videokonferenzen durchzuführen statt zu reisen und Kraftstoff sparende Fahrzeugflotten zu nutzen.     

„Unsere Dienstleistungen helfen Einzelpersonen Schulden zu vermeiden und Unternehmen pünktlich bezahlt zu werden. Unserer Ansicht nach trägt dies zu einer stabilen und effizienten Wirtschaft bei und das ist der Bereich, in dem wir die grösste Wirkung erzielen können. Eine stabile Wirtschaft ist ein wichtiger Faktor für die Schaffung einer nachhaltigen Gesellschaft insgesamt“, erklärt Annika Billberg.   

Ein wichtiger Aspekt der CSR Bemühungen von Intrum Justitia ist die Ausbildung und Schulung, insbesondere der jüngeren Generationen, was sich unter anderem in Programmen für Schulen manifestiert.   

„Es ist besonders wichtig, junge Menschen vor Schulden zu bewahren, die sie nicht begleichen können, denn dies kann sich auf ihr gesamtes späteres Leben auswirken. Wir betreiben in Schweden ein Projekt, für das wir Schulen besuchen und Diskussionen führen und Informationsmaterial herstellen, das in den Schulstunden bearbeitet werden kann”, so Annika Billberg weiter. 

Das Schulprojekt ist auf Schweden begrenzt, aber viele andere europäische Länder haben bereits ihr Interesse bekundet und Annika Billberg merkt an, dass es mit grosser Wahrscheinlichkeit auch im Ausland eingeführt wird. Schulen vor Ort zu besuchen ist sehr aufwändig, und um so viele Jugendliche wie möglich zu erreichen, hat Intrum Justitia interaktiven Online-Unterricht, Smartphone Apps und ein lehrreiches Spiel entwickelt, das besonders junge Menschen ansprechen soll.     

Die Teilnahme an der UN-Initiative Global Compact beinhaltet einen jährlichen Fortschrittsbericht und Intrum Justitia muss 2017 zum ersten Mal einen separaten Nachhaltigkeitsbericht vorlegen. Der Bericht wird zudem so verfasst, dass er alle Kriterien für den Nachhaltigkeitsbericht erfüllt, die von allen europäischen grösseren Unternehmen zur Veröffentlichung ab 2018 in Übereinstimmung mit der neuen Gesetzgebung der Europäischen Union gefordert werden. 

Annika Billberg erläutert, dass Intrum Justitia die zehn Grundsätze der UN-Initiative Clobal Compact bereits im Grossen und Ganzen erfüllt, aber natürlich besteht nach wie Spielraum für Verbesserungen und Entwicklungen.   

„Ein Bereich, auf den wir uns konzentrieren werden, ist zum Beispiel, wie wir Lieferanten und Partner auf Grundlage der CSR Kriterien screenen und selektieren”, erklärt Annika Billberg.