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Kommentar zum Beitrag "Strengere Richtlinien für die Inkassobranche"

Das Schweizer Fernsehen SRF hat die Diskussion darüber in der Sendung „10vor10“ vom 8. Juni 2015 aufgenommen. Zu Wort kam neben der Stiftung für Konsumentenschutz auch der Verband Schweizerischer Inkassotreuhandinstitute VSI.

Beitrag in der Sendung 10vor10 vom 8. Juni 2015 – Strengere Richtlinien für die Inkassobranche

Der Nationalrat hat am 8. Juni 2015 beschlossen, dass für Inkassounternehmen und andere gewerbsmässige Gläubigervertreter künftig in allen Kantonen dieselben Regeln bezüglich der Einleitung von Betreibungen gelten sollen. Bis zur Umsetzung des Entscheids legt jeder Kanton die Bedingungen für die gewerbsmässige Vertretung selbst fest. Darüber hinaus schlägt der Bundesrat vor, sämtliche handlungsfähigen Personen zur gewerbsmässigen Vertretung im Zwangsvollstreckungsverfahren zu befähigen.

Das Schweizer Fernsehen SRF hat die Diskussion darüber in der Sendung „10vor10“ vom 8. Juni 2015 aufgenommen. Zu Wort kam neben der Stiftung für Konsumentenschutz auch der Verband Schweizerischer Inkassotreuhandinstitute VSI. Auch die Stadt Solothurn hat die Plattform genutzt – sie hat sich vor kurzem dazu entschieden, die Verlustscheinbewirtschaftung kurz vor Verjährung an Intrum Justitia auszulagern.

Einschätzung der Berichterstattung

Die Berichterstattung seitens SRF erfolgte unseres Erachtens subjektiv zu einseitig und hat verpasst, die Bedeutung der Inkassobranche für die Schweizer Wirtschaft aufzuzeigen. Der medial kritischen Wahrnehmung gegenüber der Natur des Inkasso möchten wir mit diesem Kommentar entgegentreten. Zumal auch der Vorwurf der Stiftung für Konsumentenschutz auf alten Annahmen beruht – so sind sämtliche eingeblendeten Schreiben nicht mehr aktuell und sind in den vergangenen Jahren angepasst worden.

Intrum Justitia als Katalysator für eine gesunde Wirtschaft – unsere Kunden wissen, warum.

Zahlungsausfall kann zu Umsatzeinbussen und Liquiditätsengpässen führen. Am stärksten im Wachstum betroffen sind KMU – das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft.

Intrum Justitia führt Millionen von Franken dahin zurück, wo Unternehmen Geld für gesundes Unternehmenswachstum, für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen oder für notwendige Investitionen ins Geschäft benötigen, oder wo Stadt- und Gemeindeverwaltungen, welche vermehrt unter besonderem Spardruck stehen, auf Geld für die Ausübung ihrer Aufgaben und Pflichten dringend angewiesen sind.

Intrum Justitia stärkt Geschäftstreibende in der Abwicklung von Geschäften und stützt das solide Fundament der Schweizer Wirtschaft. So ermöglicht Intrum Justitia einen reibungslosen, sicheren und fairen Handel.

Als grösste Schweizer Anbieterin im Credit Management steht Intrum Justitia oft stellvertretend für die Inkasso-Branche und exponiert sich stark in der Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft. Unzählige zufriedene Kunden setzen auf uns. Zu unseren Kunden zählen nicht nur wichtige Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die sehr auf ihre öffentliche Wahrnehmung fokussiert sind, sondern auch zahlreiche öffentliche Verwaltungen und Betriebe. Diese Kunden bestärken uns darin, für eine künftig klare und allseits nutzbringende Berichterstattung einzustehen.

Kommunikation gegenüber Schuldnern

Intrum Justitia legt grosses Gewicht auf schuldnerfreundliche Kommunikation aus. Als seitens Konsumentenschutz problematisch eingestufte Schreiben sind umformuliert oder gänzlich aus den Prozessen eliminiert.

Im persönlichen Kontakt mit den Schuldnern erklärt Intrum Justitia stets den Grund des Anschreibens. Ziel dabei ist immer, die für alle Parteien bestmögliche Lösung mit dem Schuldner zu finden. Damit  lassen sich langwierige und kostspielige rechtliche Schritte vermeiden.

Mitarbeitende in der Schuldnerkommunikation bilden sich kontinuierlich in entsprechenden Kommunikationstechniken und –verhalten aus und weiter.

Grundverständnis

Intrum Justitia ist Mitglied des Verbandes Schweizerischer Inkassotreuhandinstitute (VSI) und verpflichtet sich in ihrem ethischen Selbstverständnis dessen Grundsätzen und Richtlinien. Sämtliche Mitarbeitende von Intrum Justitia folgen dem gruppenweiten Verhaltenskodex, dem sogenannten „Code of conduct“ und den darin definierten Unternehmenswerten.

Als Marktführerin und europaweit tätiges Unternehmen ist Intrum Justitia Geschäfts- und Governance-Standards verpflichtet, welche sie stets hochhält und fördert.

Studien und Prävention

In ihrer Rolle als Katalysator einer gesunden Wirtschaft liefert Intrum Justitia Fakten zu Zahlungsmoral, Verschuldungssituation, Risikoprofilen und Chancen. Regelmässig veröffentlicht das Unternehmen Studien wie den European Payment Report, den Country Report Schweiz, den Radar Jugendverschuldung und den Radar Konsum und Verschuldung.

Mit diesen Studien verfolgt Intrum Justitia das Ziel, die Entwicklung der Zahlungsmoral in der Schweiz und Europa zu dokumentieren und Risikopotenziale aufzudecken. Sie unterstützen Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse zu verbessern und die Risiken von Forderungsausfällen zu minimieren.

Die Ende Mai veröffentlichte Studie „European Payment Report“ zeigt eindrücklich die Konsequenzen, die Unternehmen in der Schweiz und in Europa zu tragen haben, wenn deren Kunden Rechnungen nicht oder nicht rechtzeitig bezahlen. Rund ein Drittel der befragten Unternehmen in der Schweiz gibt an, Umsatzeinbussen in Kauf nehmen zu müssen. 43% befürchten sogar Liquiditätsengpässe aufgrund verspätet bezahlter Forderungen.