zum Hauptinhalt springen

Häufige Fragen

Damit Sie einfach & rasch Antworten erhalten, haben wir die häufigsten Fragen für Sie zusammengefasst:

ZAHLUNGSERINNERUNG & FORDERUNG

Sie haben eine Dienstleistung oder Ware bezogen und diese nicht bezahlt. Der Gläubiger hat uns beauftragt, den offenen Betrag einzukassieren.

Melden Sie sich bei uns. Nachdem wir Sie mittels Namen, Adresse und Geburtsdatum identifiziert haben, können wir Ihnen nähere Auskunft geben.

Melden Sie sich bei uns. Nachdem wir Sie mittels Namen, Adresse und Geburtsdatum identifiziert haben, können wir Ihnen nähere Auskunft geben.

Bei berechtigten Einwänden werden wir den Sachverhalt entsprechend dokumentieren.

Senden Sie uns diesbezüglich ein Beweismittel (Postquittung, Rücksendenachweis etc.)

Mit Hilfe der uns vorliegenden Unterlagen kann der Sachverhalt geklärt werden. Wenn nötig, senden wir Ihnen eine Vertragskopie oder einen Bestellschein über die entsprechende Dienstleistung/Ware.

Senden Sie uns bitte die Quittungskopie. Wir klären dies mit dem Gläubiger ab.

Als Vertreter des Gläubigers sind wir nun Ihr Ansprechspartner. Wir vermitteln zwischen Ihnen und dem Gläubiger.

Das Betreibungsamt ist von Gesetzeswegen verpflichtet, Dritten während 5 Jahren seit Abschluss des Verfahrens, Auskunft über ein allfälliges Betreibungsverfahren zu geben. Jede Person, die ein Interesse glaubhaft macht, kann eine Betreibungsauskunft über eine 3. Person verlangen.

Eine Löschung des Eintrages ist unter gewissen Umständen möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Das Betreibungsamt unterscheidet das Betreibungs- und Verlustscheinregister. Die Löschung im Verlustscheinregister wird von Amt zu Amt unterschiedlich gehandhabt. Leider gibt es keinen Gesetzesartikel, der die Handhabung regelt. Grundsätzlich ist das Betreibungsamt aber dazu verpflichtet, sobald es Kenntnis einer Zahlung hat, den Verlustschein vom Gläubiger einzufordern und diesen aus dem Register zu löschen. Im Betreibungsregister bleibt die Betreibung aber nach wie vor innerhalbt der 5 Jahre bestehen, mit dem Vermerk, dass der Verlustschein bezahlt wurde.

BEZAHLUNG & GLÄUBIGERKOSTEN

Sie können den offenen Betrag entweder mit dem im Schreiben beigefügten Einzahlungsschein begleichen oder über die in der Fusszeile vermerkten Bankverbindung. In unserem Intrum Web haben Sie ausserdem auch die Möglichkeit, den Betrag mit Ihrer Kreditkarte zu bezahlen.

Grundsätzlich fahren Sie mit einer Vollzahlung am besten. Sollten Ihre finanziellen Verhältnisse eine Vollzahlung nicht zulassen, werden wir Ratenzahlungen prüfen.

Ratenzahlungen sind ein zusätzlicher Aufwand für uns. Zudem gewähren wir Ihnen eine längere Zahlungsfrist. Diesen Mehraufwand müssen wir Ihnen in Rechnung stellen.

Gemäss Artikel 106 des Obligantionenrechts sind Sie dazu verpflichtet, die Zusatzkosten zu übernehmen.

Die Schuldanerkennung dient der Bestätigung unserer Abmachung und der Anerkennung der Forderung.

Nach Ablauf der Zahlungsfrist verlangt der Gläubiger gemäss Art. 104 OR 5% der Gesamtforderungzusätzlich zur ausstehenden Forderung.

Der Verzugsszins wird nicht vom Inkassounternehmen verlangt. Er gehört dem Gläubiger.

Der Verzugsschaden ist der finanzielle Schaden des Gläubigers und rechtlich ein sogenannter Verspätungsschaden nach Art. 106 OR.

Ein Gläubiger erleidet einen Verzugsschaden, weil Schuldner sich mit Zahlungen verspäten und er somit ein Inkassounternehmen beauftragen muss. Dieses Inkassoangebot kostet natürlich Geld – dadurch entstehen dem Gläubiger höhere Kosten, als der Verzugszins abzudecken vermag.

Das Gesetz besagt, dass der Gläubiger solche Kosten, also seinen Verzugsschaden, nicht selbst bezahlen muss. Er darf ihn im Inkasso dem Schuldner weiterverrechnen.

Man nennt das in der Schweiz das „Verursacherprinzip“ – heisst, derjenige muss für die Kosten aufkommen, der sie letztlich verursacht hat.

Der Verzugsschaden wird gemäss den Richtlinien und der offiziellen Verzugsschadentabelle des Verbandes Schweizerischer Inkasso- und Treuhandinstitute (VSI) ermittelt.

Senden Sie uns diesbezüglich amtliche Unterlagen, die Ihre Zahlungsunfähigkeit belegen.

Nach Abklärung der genauen Umstände ggf. mit dem Arbeitsamt oder Sozialamt versuchen wir, mit Ihnen eine Lösung zu finden. Möglicherweise mit Ratenzahlungen.

BONITÄTSENTSCHEIDUNGEN

Ja - mit einer schriftlichen Anfrag zusammen mit einer Ausweiskopie.

Auskunftbegehren

Die Anfragen werden innerhalb von 30 Tagen beantwortet.

Zentral im Datenschutzgesetz ist die informationelle Selbstbestimmung. Jede Person soll selbst entscheiden, ob Personendaten bearbeitet werden oder nicht. Die Einreichung des Personalausweises ist eine Sicherheitsmassnahme, um zu verifizieren, dass es sich tatsächlich um die anfragende Person handelt. Zudem ist die Identifizierung von der Verordnung zum Datenschutzgesetz (VDSG) geregelt.

Dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Gerne überprüfen wir Ihren Fall detailliert, in dem Sie uns ein Auskunftsbegehren übermitteln und diese Frage im Feld "Bemerkungen" vermerken.

Auskunftsbegehren

Gerne überprüfen wir Ihren Fall. Dafür benötigen wir eine Kopie Ihres Ausweises.

Begründung Kreditentscheid

Ja. Im Datenschutzgesetz ist unter Art. 13 Abs. 2 lit. c DSG der Rechtfertigungsgrund erläutert. Im Rahmen einer Kreditvergabe kann die Bonität der anfragenden Person überprüft werden.

Nein. Die Intrum Justitia AG ist rechlich dazu berechtigt, Bonitätsprüfungen durchzuführen (Art. 13 Abs. 2 lit c DSG).

Der Grund für die Ablehnung wird dem Kunden nicht bekannt gegeben. Bitte wenden Sie sich schriftlich an Intrum Justitia.

Begründung Kreditentscheid

Gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit c DSG ist eine Bearbeitung der Personendaten zulässig, wenn es sich um einen Abschluss oder Abwicklung eines Vertrages handelt.

Ja. Das Gesetz sieht ein Berichtigungsrecht vor (Art. 5 Abs. 2 DSG).

Berichtigungsbegehren

Gerade im Bereich E-Commerce ist die Adresse besonders wichtig. Der Versand an nicht verifizierte Adressen ist mit einem besonders hohen Ausfallrisiko verbunden. Des Weiteren ist gemäss Schuldbetreibung- und Konkursrecht die Betreibung nur am zivilrechtlichen Wohnsitz einzureichen. Gerne können Sie sich jederzeit in unserer Datenbank registrieren.
Damit die Adresse entsprechend hinterlegt bzw. mutiert werden kann, bitten wir Sie eines der folgenden Dokument zusammen mit einem Identifikationsnachweis an die Intrum Justitia AG via Berichtigungsbegehren zu übermitteln:

  • Wohnsitzbestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • Frontseite der letztjährigen Steuererklärung
  • Aktuelle Lohnabrechnung (Einkommenszahlen sind irrelevant und können unkenntlich gemacht werden)

Adressänderung