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BEZAHLUNG & GLÄUBIGERKOSTEN

Sie können den offenen Betrag entweder mit dem im Schreiben beigefügten Einzahlungsschein begleichen oder über die in der Fusszeile vermerkten Bankverbindung. In unserem Intrum Web haben Sie ausserdem auch die Möglichkeit, den Betrag mit Ihrer Kreditkarte zu bezahlen.

Grundsätzlich fahren Sie mit einer Vollzahlung am besten. Sollten Ihre finanziellen Verhältnisse eine Vollzahlung nicht zulassen, werden wir Ratenzahlungen prüfen.

Ratenzahlungen sind ein zusätzlicher Aufwand für uns. Zudem gewähren wir Ihnen eine längere Zahlungsfrist. Diesen Mehraufwand müssen wir Ihnen in Rechnung stellen.

Gemäss Artikel 106 des Obligantionenrechts sind Sie dazu verpflichtet, die Zusatzkosten zu übernehmen.

Die Schuldanerkennung dient der Bestätigung unserer Abmachung und der Anerkennung der Forderung.

Nach Ablauf der Zahlungsfrist verlangt der Gläubiger gemäss Art. 104 OR 5% der Gesamtforderungzusätzlich zur ausstehenden Forderung.

Der Verzugsszins wird nicht vom Inkassounternehmen verlangt. Er gehört dem Gläubiger.

Der Verzugsschaden ist der finanzielle Schaden des Gläubigers und rechtlich ein sogenannter Verspätungsschaden nach Art. 106 OR.

Ein Gläubiger erleidet einen Verzugsschaden, weil Schuldner sich mit Zahlungen verspäten und er somit ein Inkassounternehmen beauftragen muss. Dieses Inkassoangebot kostet natürlich Geld – dadurch entstehen dem Gläubiger höhere Kosten, als der Verzugszins abzudecken vermag.

Das Gesetz besagt, dass der Gläubiger solche Kosten, also seinen Verzugsschaden, nicht selbst bezahlen muss. Er darf ihn im Inkasso dem Schuldner weiterverrechnen.

Man nennt das in der Schweiz das „Verursacherprinzip“ – heisst, derjenige muss für die Kosten aufkommen, der sie letztlich verursacht hat.

Der Verzugsschaden wird gemäss den Richtlinien und der offiziellen Verzugsschadentabelle des Verbandes Schweizerischer Inkasso- und Treuhandinstitute (VSI) ermittelt.

Senden Sie uns diesbezüglich amtliche Unterlagen, die Ihre Zahlungsunfähigkeit belegen.

Nach Abklärung der genauen Umstände ggf. mit dem Arbeitsamt oder Sozialamt versuchen wir, mit Ihnen eine Lösung zu finden. Möglicherweise mit Ratenzahlungen.