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Zahlungsmoral weiter verbessert

Die aktuelle Sommer-Umfrage des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) ergab eine erfreuliche weitere Verbesserung der Zahlungsmoral in Deutschland.

90 % der befragten Mitglieder des Verbandes gaben an, dass das Zahlungsverhalten im 1. Halbjahr 2016 unverändert oder sogar besser sei als im 2. Halbjahr 2015. Dies resultiere aus einem Dreiklang von guter Konjunktur, Rekordbeschäftigung und niedrigen Zinsen.

Dabei ist vor allem die B2B-Zahlungsmoral sehr gut. Für B2C-Forderungen gibt es allerdings einige Probleme, insbesondere bei Online-Shops, der Energiewirtschaft und Dienstleistungbranche sowie bei Vermietern.

Die Unternehmensinsolvenzen gehen schon das siebte Jahr in Folge zurück. Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sinkt.

 

 

 

 

Allerdings sei zu befürchten, dass der Brexit aufgrund der engen Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Großbritannien mittel- bis langfristig negative Auswirkungen auf die Zahlungsmoral und die Zahl der Insolvenzen haben könnte.

Ein Problem ist die Zunahme von sogenanntem "Fake-Inkasso", also von Betrügern gefälschten Mahnschreiben, bei denen die Geschädigten Zahlungen auf ein Konto im Ausland leisten sollen. Schon bei jedem vierten Mitglied haben sich Verbraucher wegen eines "Fake-Inkasso"-Falles gemeldet. Die BDIU-Präsidentin Pedd schätzt, dass bereits ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sei.

Ausführliche Informationen auf der Webseite des BDIU