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Europäischer Zahlungsindex zeigt eine leichte Verbesserung für 2016 auf

Der europäische Zahlungsindex von Intrum Justitia (EPRI) verbesserte sich 2016 leicht, aber die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sind immer noch beträchtlich.

Der europäische Zahlungsindex von Intrum Justitia (EPRI) verbesserte sich 2016 leicht, aber die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sind immer noch beträchtlich.

Der EPRI ermöglicht eine ganzheitliche Sichtweise auf Risiken und Märkte sowie die Anfälligkeit der Akteure. Er ist ein Bestandteil des European Payment Report von Intrum Justitia, in dem das Zahlungsverhalten und die finanzielle Stabilität von 9.440 Unternehmen in Europa untersucht werden. Der Index wurde in dieser Form zum ersten Mal 2015 berechnet, dass das Ausgangsjahr mit dem Wert Null für den Gesamtindex darstellt. Der Gesamtindex stieg 2016 auf 0,06 an und gab das Signal für eine marginale Verbesserung der Bedingungen im Vergleich zum Jahr davor. Der Index basiert auf drei verschiedenen Komponenten: Zahlungsmoral, Zahlungsverzugsrisiko und wie sich die verzögerten Zahlungen auf Unternehmen auswirken. Trotz der leichten Verbesserungen des Gesamtindexes haben sich die Unterschiede zwischen den besten und schlechtesten Leistungsträgern im vergangenen Jahr vergrößert. Der kleinstmögliche Wert für den Gesamtindex und seine Bestandteile beträgt -2 und der größtmögliche +2.

Bosnien bildet nach wie vor das Schlusslicht der Indexliste, aber rutschte 2016 auf -1,46 im Vergleich zu -0,99 für 2015. Schuldner mit Finanzproblemen sind der Hauptgrund für verzögerte Zahlungen in einem der ärmsten Länder Europas und, dass bosnische Unternehmen Inkassounternehmen beauftragen, ist sehr unwahrscheinlich; 73 Prozent geben an, dass sie Rechnungen niemals an ein Inkassobüro übergeben.

Italien wies ebenfalls einen negativen Trend auf. Der Index rutschte von -0,88 für 2015 auf -1,15 für 2016; die absichtliche verspätete Zahlung ist der Hauptgrund für den Zahlungsverzug, weshalb mehr als die Hälfte der italienischen Unternehmen angab, dass verspätete Zahlungen durchschnittlich bis stark das Wachstum ihres Unternehmens hemmen.

Am anderen Ende der Skala verbesserte sich Dänemark von 0,60 für 2015 auf 0,69 für 2016. Verwaltungstechnische Ineffizienz ist nach wie vor der Hauptgrund für verspätete Zahlungen, aber dabei ist positiv zu vermerken, dass die Prognose für das Risiko durch Schuldner für dänische Unternehmen für die kommenden 12 Monate stabil ist und 91 Prozent der Unternehmen derselben Meinung sind.