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Zwei Fallstudien - Intrum Justitia bietet Lösungen für Bauzulieferer in Spanien

Intrum Justitia hilft zwei Zulieferern der Bauindustrie bei der Realisierung ihrer Forderungen

Spanien war 2008 in Europa von der Finanzkrise am härtesten betroffen. Obgleich sich die Wirtschaft des Landes gegenwärtig in einem besseren Zustand befindet,  stellen Zahlungsverzug und Zahlungsausfall immer noch ein wesentliches Problem dar, wie zwei spanische Kunden von Intrum Justitia bestätigen können. 

Die beiden Zulieferunternehmen für die Bauindustrie, Grupo Puma und Hune, hatten Schwierigkeiten mit verspäteten Zahlungen ihrer Kunden, die unbeabsichtigt oder absichtlich ihre Schulden nicht beglichen oder den vereinbarten Preis bestritten. Es kam vor, dass die Schuldner nicht versichert waren, wodurch es noch schwieriger wurde, die geschuldeten Beträge einzuziehen. Solche Schwierigkeiten können bei Unternehmen zu Liquiditätsproblemen und einer Bedrohung der Existenz führen, wie Sie im European Payment Report von Intrum Justitia nachlesen können.  

Diese Probleme bleiben in Spanien trotz eines Gesetzes bestehen, das verpflichtende und verbindliche Zahlungsbedingungen für Firmenkundengeschäfte festlegt und keine Fristverlängerungen gestattet. Das Gesetz erlaubt eine Zahlungsfrist von höchstens 30 Tagen für Verwaltungsbehörden, und 60 Tage ab dem Datum des Empfangs der Waren oder der Erbringung der Dienstleistungen für private Unternehmen.

Eine weitere Herausforderung ist die Realisierung der Forderungen auf eine Art und Weise, die das Geschäftsverhältnis nicht schädigt, das vielleicht nur vorübergehend belastet ist, denn schließlich sind die Herausforderungen der Wirtschaft in Spanien besonders anspruchsvoll. 

Fallstudie 1: Grupo Puma

Grupo Puma ist seit 25 Jahren auf dem Markt aktiv und auf ein Produktangebot von Mörtel bis zu Isolierungen, Asphalt und leichten Bodenbelägen spezialisiert. Grupo Puma verfügt in Spanien über 18 Produktions- und Vertriebszentren. Die Unternehmensgruppe sah sich, wie viele Firmen in diesem Industriebereich, sehr herausfordernden Zeiten gegenüber, als die Finanzkrise dafür sorgte, dass der Bauboom des Landes plötzlich zum Stillstand kam.

Der Leiter der Abteilung kommerzielle Risiken der Unternehmensgruppe, Jorge Artiles, erläutert dazu: “Die Probleme entstehen durch den Nichterhalt von Rechnungen und Forderungen oder dadurch, dass Rechnungen bewusst nicht bezahlt werden.“ 

Die Grupo Puma erhielt durch die Zusammenarbeit mit Intrum Justitia professionelle Unterstützung bei der Realisierung ihrer Forderungen mit dem richtigen Fingerspitzengefühl für die Klärung des Sachverhalts bei den Endkunden und dem sensiblen Umgang mit ihrer jeweiligen Situation. Dabei hilft die langjährige Erfahrung von Intrum in diesem Industriebereich.

“Es ist sehr effektiv, dass die Kunden verstehen, dass wir mit Fachleuten aus dem Bereich des Forderungsmanagements zusammenarbeiten, um eine Forderung ihres Unternehmens einzutreiben. Auf diese Art und Weise ist es wesentlich effektiver als wenn wir selbst versuchen, die ausstehenden Gelder einzutreiben,” erklärt Artiles.

“Intrum Justitia unterstützt uns dabei, bei den Kunden, die über keine Kreditversicherungen verfügen,  in Verzug sind oder absichtlich zu spät zahlen, die Zahlungsrückstände geltend zu machen.“ 

Heute hat sich die Position der Grupo Puma wesentlich verbessert. “Was die Beitreibung betrifft gehen wir praktisch durch eine Phase des Geldsegens,” so Artiles. „Unsere wirtschaftliche Situation hat sich verbessert und obgleich die allgemeine Forderungsausfallquote niedrig ist, ist es offensichtlich, dass sich die hohe Realisierungsquote positiv auf unsere Bilanz ausgewirkt hat.“ 

Fallstudie 2: Hune

Hune ist auf den Verleih von Maschinen und Hebezeugen für die Bauindustrie spezialisiert. Das Unternehmen hat seinen Geschäftssitz in Madrid, verfügt aber über Niederlassungen in ganz Spanien. 

Bei Hune treten unterschiedliche Zahlungsprobleme auf, wie der für das Risikomanagement zuständige Manager, Núria Perez Campillo, erläutert.

„Verspätete Zahlungen führten zu einem Mangel an Liquidität und beeinträchtigten unseren Cashflow. Es kam zudem bei einigen Kunden zu Streitigkeiten über den Preis, obwohl wir den Preis zuvor mit ihnen vereinbart hatten. Unbezahlte Schäden sind ein weiteres Problem, d. h. die Maschinen wurden während der Vermietungsdauer beschädigt, aber der Kunde weigert sich, für den Schaden aufzukommen. Das kommt leider häufig vor.”

Hune konnte diese Probleme nicht alleine lösen und das Unternehmen wendete sich deshalb an Intrum Justitia:

“Da aus unserer Sicht alle Maßnahmen ausgeschöpft waren, war die Intervention durch Intrum Justitia der einzige Weg, den Kunden zu einer Reaktion zu bewegen und letztendlich zur Zahlung,” erläutert Perez Campillo. 

Das hat dabei geholfen, die Finanzlage von Hune entscheidend zu verbessern und gleichzeitig gute Kundenbeziehungen zu bewahren.  

“Durch das Eingreifen von Intrum Justitia mit ihrem geschulten Fachpersonal konnten wir Forderungen einbringen, an deren Realisierung wir schon nicht mehr geglaubt hatten. Hierdurch konnten wir einen wesentlichen Prozentsatz der Außenstände unserer Kunden beitreiben, bei denen der Zahlungseingang zuvor gefährdet war”, erklärt Perez Campillo.