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Blindenwerkstätte Holger Sieben

Beitreibung der Forderungen aus dem Verkauf von Blinden-Ware durch Intrum Justitia

Die Blindenwerkstätte Holger Sieben wurde 1995 gegründet und erhielt im Oktober 1995 die staatliche Anerkennung. Zunächst wurde in Leese eine Weberei eingerichtet. Im Dezember 1999 wurde der Standort nach Rehburg-Loccum verlegt, wo ein ehemaliges Bundeswehr-Gelände erschlossen wurde. Auf diesem Gelände wohnen und arbeiten nun Blinde und Behinderte sowie nicht behinderte Menschen zusammen. Hier werden alle Produktionsstufen, die Verwaltung und der Versand zusammengeführt. Auch die Betreuung der Blinden und Behinderten wird hier mit Unterkunft und Freizeit angeboten. Aktuell arbeiten 38 blinde, sehbehinderte und schwerbehinderte Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen der Blindenwerkstätte Holger Sieben. Produziert werden Besen, Bürsten, Korbwaren, Webartikel sowie Strick- und Seilerwaren gemäß dem Blindenwarenvertriebsgesetz. Der Hauptvertriebskanal der Blindenwerkstätte ist das Telefonmarketing, daher gibt es keine unterzeichneten Verträge mit den Kunden. 

Der Verkauf von Blindenware hat aufgrund vieler schwarzer Schafe, die an der Haustür angeblich von Blinden hergestellte Ware verkaufen, einen schlechten Ruf. Aus diesem Grund raten wir von Haustürgeschäften dringend ab. Die Zeiten, in denen blinde Menschen von Tür zu Tür geschickt wurden, um ihre eigenen Waren mit dem Mitleid zu verkaufen, sind gottseidank vorbei. Falls jemand an Ihre Haustür kommt, lassen Sie sich auf jeden Fall eine Legitimation einer staatlich anerkannten Blindenwerkstätte zeigen. Jedes Blindenerzeugnis trägt das gesetzliche Blindenwarensymbol: zwei Hände, die zur Sonne greifen. Weisen Sie Waren ohne dieses Zeichen zurück. 

Die Blindenwerkstätte Holger Sieben arbeitet ausschließlich mit sorgfältig ausgewählten Kundenbetreuern zusammen, die für unsere blinden und sehbehinderten Handwerker Arbeitsaufträge einholen. Die Kundenbetreuer rufen Sie ausschließlich mit Rufnummernerkennung an. Nach der Bestellung erhalten Sie eine Auftragsbestätigung, in der Sie Ihre übermittelten persönlichen Daten und Ihre Bestellung prüfen können. Nach Fertigstellung erhalten Sie Ihre Ware im versicherten Paket samt Rechnung. Erst jetzt bezahlen Sie die Rechnung. 

„Leider kommt es häufig vor, dass unsere Waren telefonisch oder online bestellt werden und die Rechnungen dann nicht bezahlt werden. Mit Intrum Justitia können wir gute Erfolge beim Beitreiben der ausstehenden Forderungen erzielen und somit dafür sorgen, dass unsere Mitarbeiter weiterhin ein angemessenes Gehalt erhalten und ein gutes und sinnvolles Leben führen können.“